Aufführung Leonce und Lena

Leonce und Lena reloaded: Die Mühen des Müßiggangs

Am 12. und 13.11.2015 mit 13dst

unter Leitung von Fr. Dr. Walburg Schwenke

Ja, das ist's, das ist's. – Ich wollte mich an mein Volk erinnern! Kommen Sie meine Herren! Gehn Sie symmetrisch. 

LL1

 Unglücklicher, Sie scheinen auch an Idealen zu laborieren.

 Aber Edelster, dein Handwerk, deine Profession, dein Gewerbe, dein Stand, deine Kunst?

Herr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen, ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtsthun, ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit.   Leonce: Komm an meine Brust! 

O Gott, ich könnte lieben, warum nicht? Man geht ja so einsam und tastet nach einer Hand, die einen hielte, … Aber warum schlägt man einen Nagel durch zwei Hände, die sich nicht suchten?   Leonce?  

LL2

Ei Lena, ich glaube das war die Flucht in das Paradies. Ich bin betrogen.

Ich bin betrogen. O Zufall! O Vorsehung! 

Valerio muss lachen, ich muss lachen. Eure Hoheiten sind wahrhaftig durch den Zufall einander zugefallen; ich hoffe Sie werden, dem Zufall zu Gefallen, Gefallen aneinander finden.

 Und ich werde Staatsminister und es wird ein Dekret erlassen, dass wer sich Schwielen in die Hände schafft, unter Kuratel gestellt wird, … kriminalistisch strafbar ist, dass jeder der sich rühmt sein Brod im Schweiße seines Angesichts zu essen, für verrückt und der menschlichen Gesellschaft gefährlich erklärt wird 

LL3

und dann legen wir uns in den Schatten und bitten Gott um Makkaroni, Melonen und Feigen, um musikalische Kehlen, klassische Leiber und eine kommode Religion!

 

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